Öffnungszeiten Ausstellungen

Montag und Dienstag:
7:30 Uhr - 15:00 Uhr

Mittwoch bis Freitag:
7:30 Uhr - 14:00 Uhr

Gruppen werden gebeten, sich telefonisch bei Frau Dumont / Herrn Nowak unter Tel. 0211/4971-411 oder durch Zusendung einer Email an pressestelle@olg-
duesseldorf.nrw.de
anzumelden.

Informationen

Ausweis GraphicBitte beachten Sie, dass der Zutritt zum Haus nur mit gültigem Ausweispapier möglich ist.

Mit Wartezeiten bei grösseren Gruppen oder an stark frequentierten Tagen muss gerechnet werden.

Der Eintritt ist grundsätzlich frei. Steuerlich absetzbare Spenden an den Verein sind möglich.

Rückblick auf die Veranstaltungen 2014

16.11.2014 - 11.00 Uhr - Musikalische Matinee

„Brecht – Eisler – Weill“

Bernd BlockPD Dr. Yvonne Wasserloos studierte Musikwissenschaft, Neuere Geschichte, Germanistik und Skandinavistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Mit ihrer durch mehrere DAAD-Stipendien geförderten Dissertation „Kulturgezeiten. Niels W. Gade und C.F.E. Horneman in Leipzig und Kopenhagen" wurde sie 2002 an der Universität Müns-ter promoviert.

Als Gastprofessorin und Dozentin für Musikwissenschaft war und ist Yvonne Wasserloos am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie den Universitäten in Berlin, Düsseldorf, Kopenhagen, Lüneburg und Münster tätig.

Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen den deutsch-skandinavischen Kulturtransfer, musikalische Erinnerungskultur, die Verhältnisse von Musik und Staat, vorwiegend im Nationalsozialismus sowie die politische Popularmusik im 20. und 21. Jahrhundert. 2014 habilitierte sie sich an der Folkwang Universität Essen mit der Schrift "Musik und Staat. Dimensionen der Interaktion im 20. Jahrhundert", die mit dem "Förderpreis für Musikwissenschaft" der Düsseldorfer Jonges ausgezeichnet wurde.

Amina TaikenovaAmina Taikenova wurde 1986 in Kasachstan geboren und bereits mit sechs Jahren in die Klavierklasse für talentierte Kinder aufgenommen, die sie mit Auszeichnung abschloss.

Ihr Debüt legte Sie mit der Konzertreihe „Best of NRW“ im Jahr 2010 ab und hat bereits an mehreren internationalen Musikwettbewerben mit Erfolg teilgenommen.

Bernd BlockGeorgios Iatrou wurde 1986 in Thessaloniki / Griechenland geboren. Mit sechs Jahren erhielt er ersten Klavier- und Cellounterricht.

Im Alter von zwanzig Jahren nahm er Gesangsunterricht am Staatlichen Konservatorium seiner Heimatstadt. 2010 begann er sein Studium im Fach Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln (Klasse Prof. Mario Hoff).

Zur Zeit studiert er bei Prof. Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

23.10.2014 - 18.00 Uhr - Ausstellungseröffnung

Bernd Block - Einmal hin und zurück, bitte.

Bernd BlockBernd Block zeigt Farbarbeiten, aus Metall und Holz gefertigte Skulpturen sowie Objekte und Assamblagen aus den letzten Jahren.

Der in Freiburg und Cadaqués (Spanien) lebende Maler und Bildhauer studierte in Köln Malerei, Bühnenbild und Psychologie. Über ikonenartige Gruppenbilder, die er mit Alltagsmüll, Schrott und Plastikabfällen umkleidete, kam er zur Skulptur. Über viele Jahre waren seine Arbeiten geprägt durch Fundstücke aus Holz und Metall.

Die Spuren und Narben ihrer Geschichte inspirierten ihn zu einer sehr persönlichen Formensprache, die sich auf Grund seiner Beschäftigung mit der Archäologie und der Anthropologie jedoch immer mehr den jeweiligen Inhalten unterzuordnen hatte.

Aus der gemeinsamen Arbeit mit dem Gitarristen Toto Blanke († 2013) entstanden seit 1995 bespielbare Klangskulpturen und Installationen, die in unterschiedlichen Perfomances neue künstlerische Horizonte eröffneten.

15.09.2014 - 18.00 Uhr - Vortrag und Konzert

Pierre Friedrich und das Flötenquartett "Rhein.Klang"

Pierre FriedrichPierre Friedrich, geb. 1972, nahm nach einem Jahrzehnt der Welterkundung als freiberuflicher Photograph die Studien der Kunstgeschichte und der Jurisprudenz auf.

Im Anschluss an den Magister der Kunstgeschichte (2010) wurde er am 3. Februar 2014 mit einer interdisziplinären Dissertationsschrift von der Juristischen Fakultät in Bonn promoviert.

Die Arbeit wird unter dem Titel „Die Darstellung der Volksgesetzgebung Karls des Großen im Plenarsaal des OLG Düsseldorf“ beim Böhlau Verlag erscheinen.

Durch eine neuartige methodische Vernetzung kunsthistorischer Ikonologie und rechtswissenschaftlicher Hermeneutik gelang es ihm hierbei, die Wandbilder des OLG Düsseldorf sowohl für die Kunstgeschichte aufzuarbeiten als auch der juristischen Exegese zugänglich zu machen.

Musikalisch eingerahmt wird der Vortrag vom Flötenquartett "Rhein.Klang" der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf:

Marie-Luise Kerkau, Querflöte
Katharina Maria Mücke, Querflöte
Ingo Koch, Querflöte
Nathan Lange, Querflöte

Es werden u. a. Stücke von Jean-Michel Damase, Marc Berthomieu und Eugène Bozza gespielt.

31.07.2014 - 18.00 Uhr - Ausstellungseröffnung

Andreas Tunkel  "Industriekulturen und Großstädte"

Andreas TunkelAndreas Tunkel thematisiert - als Kind des Ruhrgebiets - in seinen Bildern hauptsächlich die Industriekultur des letzten Jahrhunderts. Mit ebenso viel Interesse widmet er sich Darstellungen der Architektur großer Städte im In- und Ausland.

Seine Bilder sind das Ergebnis einer Zusammenführung von unterschiedlich belichteten, jedoch objektidentischen Fotos, die darüber hinaus eine digitale Nachbearbeitung erfahren.

Andreas TunkelDem Betrachter werden so Facetten eines Motivs zugänglich gemacht, die mit normaler Fototechnik nicht abbildbar sind.

Andreas Tunkel betreibt im übertragenen Sinne "Foto-Do". In der asiatischen Kultur der Kampf-künste steht "Do" für den Weg, den man im Laufe des Lebens und Lernens beschreitet.

Es ist ein Weg, der nie endet und immer neue Herausforderungen für den Autodidakten Andreas Tunkel bereit hält.

27.03.2014 - 17.00 Uhr

Lesung aus dem Filmskript "Das Attentat / Georg Elser"

Mit Fred Breinersdorfer und Karin Pfammatter

Breinersdorfer schrieb mit seiner Tochter Léonie-Claire, wie er Anwältin und Autorin, das Drehbuch für den 2015 herauskommenden Kinofilm "Das Attentat / Georg Elser".

Ein filmisches Denkmal für den noch vielen unbekannten großen deutschen Widerstandskämpfer, der 1939 auf Hitler einen Bombenanschlag verübte, um weiteres Blutvergießen im gerade begonnenen Weltkrieg zu verhindern.

Der Diktator entging dem um nur 13 Minuten. Elser wurde nach Folter und Verhören in Dachau ermordet.

Der Autor und Karin Pfammatter lesen Auszüge aus dem unveröffentlichten Skript.

Prof. Dr. Fred BreinersdorferProf. Dr. Fred Breinersdorfer, 1946 in Mannheim geboren, Studium der Rechtswissenschaft und Soziologie in Mainz und Tübingen. Autor und Rechtsanwalt. Zahlreiche Veröffentlichungen und Filme, auch als Produzent und Regisseur. Lebt in Berlin.

Diverse Preise und Auszeichnungen, so auch Nominierung für den Academy Award 2006 (Foreign Language Film) für "Sophie Scholl - die letzten Tage".

Karin PfammatterKarin Pfammatter, 1962 in der Schweiz geboren, absolvierte Sie ihre Ausbildung am Konservatorium in Bern. Danach folgten Engagements am Wiener Burgtheater, an der Berliner Schaubühne u. v. m. Am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg spielte sie u. a. die Jungfrau von Orleans.

Seit der Spielzeit 2011/2012 ist sie festes Ensemblemitglied am Düsseldorfer Schauspielhaus.

06.02.2014 - 17.00 Uhr - Ausstellungseröffnung

RÜNGER + RÜNGER  "Bilder & Skulpturen"

Sven Rünger"Rünger spricht vom "Entschlüsseln" der Jazzstücke seiner Lieblingsplatten, davon, wie er Töne in Formen und Farben "umschreiben" wollte.

Doch sollte man sich nicht verwirren lassen: Rüngers Kunst erklärt keineswegs die Musik, genauso wenig wie die Musik die Musik erklärt. Musik erklärt gar nichts. Musik ist. Sie wirkt, sie regt an. Sie ist. Aber sie erklärt nicht und sie ist nicht erklärlich. Oder nur für jeden von uns, ganz individuell.

Und so ist es mit Rüngers Bildern auch: Man kann nach Parallelen suchen, aber dann missversteht man die Bilder. "so kann Jazz aussehen…" Wo der Jazz von Individualität handelt, da ist Rüngers Kunst wie eine eigene Stimme in der Band: nicht nachspielend, sondern die Atmosphäre aufnehmend und das eigene Solo beigebend.

Bilder swingen nicht, sie grooven auch nicht. Sie sind. Blaue Noten, bunte Bilder. Entdecken muss man beides selbst."

WOLFGANG KNAUER, Leiter Jazzinstitut Darmstadt

Sven RüngerSven Rünger ist ein Bildhauer, der ohne Abbildung der Realität viele Aspekte der Wirklichkeit in seinen Skulpturen neu interpretiert. Seine Formensprache ist reduziert, einfach und konzentriert.

Er befasst sich primär mit Formen, die zum allgemeinen Körperverständnis gehören wie Rundungen, Wölbungen, Dellung, Erhöhung, Streckung oder Vertiefung. Er schlägt seine Werke aus edlem Stein wie Marmor oder Travertin oder lässt sie in Bronze gießen, gibt ihnen verführerisch schöne Oberflächen und rückt sie in einen immateriellen Zustand. Ihre Struktur und ihr Verhältnis zum Raum, ihre Oberflächenreflexe und ihre Farbigkeit sind maßgeblich für ihre Ausstrahlung und Wahrnehmung als starke Wesen.

Diesen Steingeschöpfen, in denen sich Vorstellungen uralter Vergangenheit mit Visionen denkbarer Entwicklungen zu verbinden scheinen, haucht er als Künstler Leben ein.

PROF. DR. FRANK GÜNTER ZEHNDER, Direktor Internationale Kunstakademie Heimbach

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Aktuelles

12.11.2017

Musikalische Matinee

mit Werken von Niels W. Gade und Edvard H. Grieg

Prof. (stv.) Dr. Yvonne WasserloosProf. (stv.) Dr. Yvonne Wasserloos studierte Musik- wissenschaft, Neuere und Neueste Geschichte, Germanistik und Skandinavistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

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